Körperbewusstsein, Bewegung und Sport

Der achtsame Umgang mit meinem Körper ist für mich eine Quelle der Inspiration geworden, die mein Leben beflügelt, mit neuer Energie versorgt und mich in besonderer Weise mit mir selbst in Verbindung bringt!

Ich bin keine Ernährungswissenschafterin oder Fitnesstrainerin, und ich war beiweitem nicht immer eine Verfechterin von gesunder Ernährung, Sport und Bewegungmachen. Ich zähle auch zu jenen Menschen, denen zumindest schon ein Fitness-Center eine „manisch-depressive“ Erfahrungen bescherte: Himmelhochjauchzend bei der Einschreibung, zu Tode betrübt nach den ersten paar Trainings, und von dort an war ich in der Abwesenheit verschollen.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, in die Klauen des Motivationsfressers gelangt zu sein – aber das Entkommen aus seinen Fängen belohnt ungemein!

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, Bewegungserfahrungen in meinen Alltag, und zwar jeden Tag, einzubauen. Ich lote die für mich optimale Ernährung laufend aus und experimentiere damit, was mich immer wieder zu neuen Erkenntnissen bringt.

Diese Auseinandersetzung mit meinem Körper beflügelt und beschenkt mich:

Ich fühle mich erfrischt, mein Körper fühlt sich gesund, entspannt und voller Kraft an, ich bin ausgeglichen, mein Denken ist freier, meine Stimmung ist erhellt, ich fühle mich wach, bewusst, fit … und ich schnaufe nicht so sehr, wenn ich mal irgendwo die Stiegen benutzen muss! 😉

Achtsames Körperbewusstsein beeinflusst für mich Körper, Geist und Seele!

Durch meine Yoga-Ausbildung habe ich begonnen, mehr und mehr auf meinen Körper zu achten, seine Signale wahrzunehmen, zu bemerken, was er gerade braucht und wonach ihm ist. Es ist ein Entwicklungsprozess, immer tiefer in die eigene Körperwahrnehmung einzutauchen.

Nicht jeder Sport oder jede Bewegungsform passt für jeden. Es ist gut, für sich selbst herauszufinden, was man mag und was einem Spaß macht. Das kann sich verändern, vielleicht auch je nach Jahreszeit und Witterung. Nicht zu vergessen natürlich die ärztliche bzw. physiotherapeutische Beratung/Abklärung, falls Beschwerden vorliegen!

Schöne Ansätze bieten für mich diese Punkte:

  1. Sich jeden Tag zwischen den Arbeitsphasen immer wieder kurz zu bewegen, an die frische Luft zu gehen, den Körper durchzustrecken und den Herzschlag etwas aus der Reserve zu locken! Sei es tanzend, springend, laufend, hüpfend, gehend …, vielleicht mit mitreißender Musik … Hauptsache, man spürt den erfrischenden Energieschub!
  2. Bewusstheit, achtsames Bewegen und Atmen verbinden – sich wahrnehmen, spüren, in den Körper hineinsinken, tief ein- und ausatmen, sich frei machen durch die Bewegungsform, die einem entspricht (sei es auf einer Matte, in einem Fitnesscenter, draußen in der Natur, im Wasser … – es gilt herauszufinden, was einem wirklich gut tut und das dann auch zu TUN! 😉 )
  3. Die Kreativität des Körpers walten lassen, spielerisch und lächelnd mit dem Körper schwingen und dabei Dankbarkeit zu spüren für die mögliche Bewegungsfreiheit, Entspannung und Erfrischung aller Sphären des Seins.
  4. Der Mensch ist was er isst – ein alter Spruch, den man nicht immer mag! Körperbewusstsein schließt die Ernährung mit ein, sich damit auseinanderzusetzen ist goldeswert!

Alle diese Anregungen, Ideen, Videos, Inputs, die wir so bekommen, helfen nur in diesem Maße, wie wir sie auch umsetzen und tun!

Du wirst dein Leben niemals verändern, solange du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine!
John C. Maxwell

In diesem Sinne: Viel Freude und neu belebte Motivation für Körper, Geist und Seele durch deine täglichen Bewegungserfahrungen und bewussten Umgangsweisen mit deinem Körper!

PS: Diese beiden Bilder habe ich im September 2017 mit der Selbstauslöserfunktion meines Handys an einem Strand im Osten von Mallorca gemacht – ja, du darfst schmunzeln bei der Vorstellung, wie ich nach meiner Morgen-Yoga-Zeit hin- und hergelaufen bin, um bei Sonnenaufgang zu posieren … 😀